Der Theodolit

Der Theodolit ist ein Instrument das zur Messung von Horizontalrichtungen (Winkel; Rechts Links)  und Vertikalwinkeln (Winkel; Oben Unten) dient. Hier wird zwischen mechanischen (ablesen der Winkel an einer Skala) und elektronischen (digitale Anzeige der Winkel auf einem Display) Theodoliten unterschieden. Auf Grund der technischen Entwicklung sind mechanische Theodoliten fast nicht mehr auf dem Markt vertreten. GLM Lasermeßtechnik bieten ausschließlich elektronische Theodolite an.


Einteilung verschiedener Bauklassen anhand ihrer Genauigkeiten:

Art

Bautheodolit

Ingenieurtheodolit

Feinmeßtheodloit Sekundentheodolit

Genauigkeit

Niedere

Mittlerer

Hohe, Höchst

Ablesegenauigkeit

5 - 20 mgon

1 - 3 mgon

0,01 - 0,2 mgon

Fernrohrvergrößerung

18- 25 fach

25 - 30 fach

30 - 65 fach


Behandlung des Instrumentes

Der Theodolit stellt eine Spitzenleistung der feinmechanischen und optischen Industrie dar. Daher muss besonders sorgfältig mit dem Instrument umgegangen werden:

  • Beim Aus- und Einpacken des Instrumentes immer nur am Unterbau und am Fernrohrträger anfassen.
  • Der Kunststoffkasten oder der Metallbehälter muss leicht zu schließen sein, ohne dass irgendwas klemmt.
  • Nur im zughörigen Behälter transportieren.
  • Muss der Theodolit auf dem Stativ transportiert werden, dann senkrecht tragen.

 

Zukunft des Theodolits

Durch die Entwicklung des Tachymeters (Theodolit + Schrägstreckenmessung = 3D-Koordinaten) finden Theodolite immer weniger Verwendung. Denn dieser enorme technische Vorteil bewegt ein Großteil der Nutzer weg vom Theodolit hin zum Tachymeter bzw. zu 3D-Messsystemen.